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Neuer VirtaMed-Simulator überzeugt Experten

Schlieren ZH - Das Schlieremer Unternehmen VirtaMed hat einen Simulator entwickelt, der in der Reproduktionsmedizin zum Einsatz kommt. Dieser ist inzwischen von zahlreichen Experten getestet worden, die sich von der Entwicklung angetan zeigen.

VirtaMed hat den ASRM Embryo Transfer Simulator gemeinsam mit der American Society for Reproductive Medicine (ARSM) entwickelt, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Der Simulator dient dazu, den finalen Schritt einer künstlichen Befruchtung oder In-Vitro-Fertilisation zu trainieren. Mediziner können somit den Transfer des Embyros in die Gebärmutterhöhle simulieren. Ungefähr die Hälfte aller Mediziner, die sich zum Spezialisten für In-Vitro-Fertilisation ausbilden lassen, hätten mit diesem Transfer nur weniger oder gar keine Erfahrungen sammeln können, wird der Geschäftsführer von ARSM, Richard Reindollar, zitiert.

Der Simulator wurde erstmals im Herbst 2015 vorgestellt und seitdem bei zahlreichen Fachveranstaltungen vorgeführt. Dabei wusste die Entwicklung des Schlieremer Unternehmens zu überzeugen, wie VirtaMed in der Mitteilung erklärt. „Dieses Jahr war für uns das Jahr des Emybro Transfer Simulators“, heisst es von Reindollar. Durch den neuen Simulator werde sich die Situation nun grundlegend ändern, ergänzt ARSM-Präsident Richard Paulson. Zwar könne kein Simulator den Stress in der Praxis beseitigen, aber die Mediziner seien durch das Training wesentlich besser vorbereitet und könnten mit mehr Selbstvertrauen an ihre Aufgaben herangehen.

Das 2007 gegründete Unternehmen VirtaMed hat seinen Sitz im Innovations- und Jungunternehmerzentrum Start Smart Schlieren. jh