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VirtaMed (Mieterin im IJZ Schlieren) entwickelt Simulator für Kreuzbandoperationen

Schlieren ZH - Das Schlieremer Unternehmen VirtaMed wird Anfang März einen neuen Simulator vorstellen, an dem arthroskopische Eingriffe bei Verletzungen am vorderen Kreuzband geübt werden können. Obwohl Risse am vorderen Kreuzband zu den häufigsten Knieverletzungen zählen, sei die Erlernung der arthroskopischen Eingriffe nicht einfach, erläutert VirtaMed in einer Mitteilung. Meist würde dieser Prozess im klinischen Alltag stattfinden, zitiert VirtaMed Dr. Robert A. Pedowitz. Daher würde eine Nachfrage für leistungsfähige Simulatoren bestehen, die VirtaMed nun bedienen kann.

Das Schlieremer Unternehmen wird seinen Simulator beim Jahrestreffen der American Academy of Orthopaedic Surgeons (AAOS) vorstellen, das vom 1. bis 5. März in Orlando, Florida abgehalten wird. Dabei kann VirtaMed wohl von einem begeisterten Fachpublikum ausgehen. So heisst es vom deutschen Kniespezialisten Prof. Dr. Michael Strobel schon jetzt in der Mitteilung: „Ich habe bislang noch nichts im Bereich des Trainings für wiederherstelle Kreuzbandoperationen gesehen, was so gut ist.“

Der Simulator wird mit umfangreichem Schulungsmaterial für die Lektüre geliefert. Ein ergänzendes 3D-Modul erlaubt den Studenten zudem eine Komplettansicht des Knies. Durch dieses umfassende Angebot ist der Simulator nach Angaben von VirtaMed aktuell das führende Produkt seiner Art. VirtaMed hat seinen Sitz im www.ijz-schlieren und ist Mitglied von Start Smart Schlieren und wurde 2007 gegründet. jh