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Wissenschaftler loben VirtaMed-Simulatoren aus dem IJZ Schlieren

Alle Simulatoren des Schlieremer Medtechunternehmens VirtaMed (domiziliert im Innovations- und Jungunternehmerzentrum) wurden von der medizinischen Gemeinschaft anerkannt. Sie eignen sich den Ergebnissen nach gut für die Anwendung als Übungs- und Lehrmaterial.
VirtaMed entwickelt Simulatoren, die als Übungs- und Lehrmaterial in verschiedenen Bereichen der Medizin genutzt werden. Sie dienen etwa zur virtuellen Nachbildung von chirurgischen Eingriffen und werden von jungen Ärzten ausserhalb des Operationssaals und ohne Gefährdung von Patienten zum Training genutzt. Die Nachfrage nach solchen Geräten steigt, erklärt VirtaMed in einer Medienmitteilung. In diesem Zusammenhang wurden mehrere Geräte im Rahmen von Studien untersucht.

Die Studien zeigen für alle drei Simulatoren von VirtaMed namens HystSim, PelvicSim und ArthroS positive Ergebnisse. So wird etwa empfohlen, dass der Simulator HystSim, der in der Hysteroskopie genutzt wird, auch in das Curriculum für minimal-invasive Lösungen in der Gynäkologie integriert werden soll. Eine andere Studie zeigte, dass der Simulator PelvicSim die Selbstsicherheit von jungen Ärzten bei der Einsetzung von Kupferspiralen als Notfallverhütung erhöht. Eine dritte Studie, welche den Simulator namens ArthroS untersuchte, bestätigte ebenfalls dessen gute Anwendbarkeit. Der Simulator wird für die Übung bei der Schulterarthroskopie genutzt und ist den Ergebnissen nach besonders realitätsnah.

VirtaMed wurde 2007 von drei Doktoranden gegründet und hat seinen Sitz im Start Smart Schlieren. Das Unternehmen wurde bereits mehrmals ausgezeichnet und wird unter anderem von der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe unterstützt. ssp